Skip to content
Lifeshape
Instagram

Update

2 min read

Nach längerer Zeit melde ich mich noch mal auf diesem Blog zurück. Die letzten Monate drehten sich kaum um das Projekt Lifeshape. Ich hatte schlicht andere Themen im Kopf.

Nun, da in Kürze die Laufzeit des Vertrags mit meinem aktuellen Hosting-Anbieter endet, sehe ich dies als passenden Zeitpunkt an, um über die Zukunft dieses Blogs und des Projektes Lifeshape im Allgemeinen nachzudenken.

Und das habe ich getan. Nicht nur über die Zukunft, sondern auch über die Vergangenheit. Über die Motive und Ziele, die ich mit diesem Projekt verfolgt habe, sowie über alle Schritte, die ich bereits dafür gegangen bin:

  • Aufsetzen einer Website mit allem, was dazu gehört (Hosting, Content-Management, SSL Zertifikat, Impressum, Datenschutz, SEO Optimierung, Mobile Layout, etc.).

  • Erstellung eines Logos, Definition der Schriftarten, Erstellung eines Layouts für Social-Media Beiträge, Sammlung und Aufbereitung des Contents, Definition passender Hashtags und Schaltung verschiedener Ads auf Instagram mit anschließender Evaluierung jener Werbestrategien.

  • Und zu guter Letzt die Aufnahme verschiedener (zugegebenermaßen nicht sehr vieler) Podcast-Folgen. In diesem Zuge habe ich dennoch viel über Podcast-Hosting, Mikrofone sowie über Audio-Schnitt und Sound-Optimierung mittels Audacity gelernt.


Dabei musste ich außerdem feststellen, wie viel Arbeit und Zeit die Produktion einer einzelnen Podcast-Folge tatsächlich in Anspruch nimmt.

Qualitativen Content aufzubereiten und auf verständliche Art und Weise (in einem angenehmen Sprechtempo, ohne Versprecher, mit rotem Faden und in guter Sound-Qualität) aufzunehmen und die Tonspur in der nachträglichen Post-Production zu optimieren, ist nicht so trivial wie zunächst gedacht.

Ob mir das hier und da auch mal gelungen ist, müssen andere beurteilen, ist aber auch nicht der Punkt.

Worauf ich hinaus will, ist, dass meine Wertschätzung gegenüber allen Content-Producern, die regelmäßig qualitativen Content liefern, enorm gestiegen ist und ich allein dafür schon froh bin, diese Erfahrung selbst gemacht zu haben, da sie mir diesen Blickwinkel erst ermöglicht.


Zusammenfassend:

Obwohl Lifeshape gemessen an der Reichweite relativ klein ist, habe ich bereits jetzt schon unglaublich viel lernen dürfen und dafür bin ich dankbar.

Wie geht es jetzt weiter?

Abgesehen davon, dass ich viel gelernt habe, haben mir viele Aspekte des Projektes natürlich auch Spaß gemacht bzw. machen mir weiterhin Spaß. Die Themen, über die ich schreibe oder zu denen ich Podcast-Folgen aufnehmne, sind ohnehin präsent in meinem Leben, da sie mich persönlich einfach umtreiben.

Das ist weiterhin so. Dennoch bin ich gerade an einem Punkt, an dem es mir wichtiger erscheint, diese Themen und Erkenntnisse in mein eigenes Leben zu integrieren anstatt darüber zu berichten.

Beides zusammen wäre natürlich der Best-Case, aber leider hat der Tag nur 24 Stunden. Und das ist auch nur eine Floskel. Als berufstätiger Mensch, der hin und wieder schläft und isst und darüber hinaus versucht so etwas wie ein Sozialleben zu führen oder Sport zu machen, bleibt Netto dann doch weniger Zeit.

Aber: Das ist für mich kein Grund, das Projekt Lifeshape zu beerdigen. Ich werde stattdessen einfach den Druck herausnehmen.

Keine Ziele mehr und kein festgelegter Posting-Zyklus. Einfach nur Content. Und zwar immer dann, wenn ich das Gefühl habe, einen Mehrwert liefern zu können und zudem die Zeit und Muße dazu habe, dies auch zu tun.

Vielleicht nimmt das Projekt durch diese Herangehensweise wieder Fahrt auf. Vielleicht auch nicht und es bleibt bei den Erfahrungen, die ich bis hierhin sammeln durfte. Wir werden sehen.

Aber falls sich aus diesem Update-Post noch etwas Inhaltliches mitnehmen lässt: Laufe nicht ungefragt irgendwelchen Zielen hinterher. Schaue nach innen und frage dich, was dir persönlich wichtig ist und lebe danach. Das Gute: Das muss abgesehen von dir keiner nachvollziehen können.